/amo Restructuring Report

Unternehmensinsolvenzen und Restrukturierungen in Europa

Seit dem Ausbruch der Covid19-Pandemie wird über eine Insolvenz­welle diskutiert, die bislang jedoch ausge­blieben ist. Das /amo-Netzwerk hat in diesem Zusammen­hang Restrukturierungs- und Insolvenz­expert:innen in Europa nach ihren Erwartungen für den Rest des Jahres 2021 und das Jahr 2022 befragt.

Die Ergebnisse sind eindeutig: Die meisten Befragten gehen davon aus, dass euro­päische Regierungen noch bis Ende 2021 Unter­nehmen stützen werden, so dass sie die Insolvenz­welle nicht vor 2022 erwarten.

Schaut man sich jedoch die Antworten der einzelnen Länder an, so geht in Deutsch­land die Mehrheit der Teil­nehmer:innen an der Umfrage noch in diesem Jahr von einem Anstieg der Insol­venzen aus, während vor allem in UK die Mehrheit erst 2022 damit rechnet.

Es überrascht nicht, dass der Einzel­handel, das Hotel- und Gast­stätten­gewerbe und die Tourismus­branche den Annahmen der Expert:innen zufolge zusätzliche finan­zielle Unter­stützung erhalten werden, dennoch rechnet man auch hier mit Unternehmens­pleiten.

Die Befragten in allen Ländern gehen mehr­heit­lich davon aus, dass vor allem kleine Unter­nehmen betroffen sein werden.

Es stellt sich jedoch die Frage, wie Unter­nehmen auf lange Sicht unter der Last der hohen Schulden fort­bestehen werden und wie sie Maß­nahmen und Pläne, um die Zukunfts­fähig­keit sicher­zustellen, kommunizieren werden.

Neben den Umfrage-Ergebnissen ist die Sicht­weise von Expert:innen aus dem /amo-Netzwerk auf die kommunikativen Heraus­forderungen ein wichtiger Teil der Studie.

Der Report wurde in Zusammen­arbeit mit unseren /amo-Partnern Havas Paris, Maitland/amo, Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten, Grupo Albión und Havas PR verfasst.

Die komplette Studie „When will the wave break? Corporate insolvencies & restructuring in Europe“ finden Sie hier zum Download.

Foto: wallpapercave

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